Anonymer Brief von Vertreter aus Vereinen der Stadt Gütersloh

Die UWG Gütersloh erhielt einen anonymen Brief (PDF-Datei) von Vertretern aus Vereinen der Stadt Gütersloh. Zum Thema Förderung der Weberei positioniert sich die UWG Ratsfraktion wie folgt:

Im Kulturentwicklungsplan wurde parteiübergreifend  folgender Punkt beschlossen: Soziokultur – und Räume für Kultur

Bereitstellung zusätzlicher Mittel für zusätzliche Leistungen, mit der Zweckbindung „Förderung für nichtkommerzielle, gemeinnützige Raumnutzungen und nicht-kommerzielle, gemeinnützige kulturelle Programme“, verbunden mit einer mittelfristigen Förder- und Leistungsvereinbarung für das soziokulturelle Zentrum „Weberei“ ab 2017 mit bis zu 60 T€.

Die Aufrechterhaltung des umfangreichen Raumangebotes für nichtkommerzielle, kulturelle und sozialorientierte Nutzergruppen ist aus kulturpolitischer Sicht wünschenswert laut der Verwaltung. Diese Aussage der Verwaltung wird gestützt durch die intensive Prüfung unter Beteiligung des Rechnungsprüfungsamtes, des Rechtsamtes und einer von der Verwaltung beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in der festgestellt wird, dass die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für zusätzliche Leistungen, mit der Zweckbindung „Förderung für nichtkommerzielle, gemeinnützige Raumnutzungen und nichtkommerzielle gemeinnützige kulturelle Programme, verbunden mit einer mittelfristigen Förder- und Leistungsvereinbarung für das soziokulturelle Zentrum Weberei mit 60T€ (45T€ für zusätzliche nichtkommerzielle Raumvergaben, 15T€ für nichtkommerzielle gemeinnützige kulturelle Programmarbeit) möglich ist.

Die Raumvermietungen sind in dem Zeitraum von 2014 bis 2016 von 1.100 € bis auf 1.450 € gestiegen. Bekanntlich fallen von 100 % für Warmmiete ca. 30% an, der Rest verteilt sich auf die Positionen Versicherungen, Instandhaltung, Hausservice, Hausmeister, Reinigungen sowie Infothek. Da die Weberei drei Sparten als Auftrag abzudecken hat:

  • Gastro/Event (kommerziell)
  • Raumvermietung (nicht kommerziell)
  • Programme (nicht kommerziell)

ergeben sich zwangsläufig für den nichtkommerziellen Bereich Defizite, die oben beschrieben sind.

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