Verkehr durch Gewerbe in Spexard

Am 26.01.2018 hat der Rat der Stadt Gütersloh die Aufstellung des Bebauungsplanes für das Gewerbegebiet am Hüttenbrink beschlossen. Mangels Alternativen stimmte die UWG für diesen Beschluss. Die Karte zeigt die geplante Verkehrsführung speziell für Lastkraftwagen.

In der Sitzung des Rates der Stadt Gütersloh am 26.01.2018 gab der Fraktionsvorsitzende der UWG Ratsfraktion zu dem Bebauungsplan Nr. 175 „Gewerbegebiet Hüttenbrink“ folgende Stellungnahme ab:

Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren,

Die Entwicklung dieses für Gütersloh suboptimalen Gewerbegebietes entstand aus der fehlenden Bereitschaft der Mehrheit des Rates, insbesondere der CDU Fraktion, bei der Aufstellung des Gebietsentwicklungsplans im Jahr 2000. Aus parteipolitischen Erwägungen hat man sich nicht den Vorschlägen der Bezirksregierung angeschlossen und die vorgesehenen und dringend benötigten100 ha Gewerbefläche zusätzlich in Gütersloh nicht entwickelt. Den Spexarder Bürgern, durch Gewerbebiete, Autobahn und Verler Straße „kaum“ gebeutelt, versprach man eine Erschließung an die Autobahn A2 und einen Lärmschutz.

Beide Versprechen meine Damen und Herren werden gebrochen. Die UWG Gütersloh wird hier und heute trotzdem zustimmen. Durch die in der Vergangenheit gemachten Fehler ist dieses die einzige aktuell verfügbare Fläche. Alternativlos. Der durch die Autobahn imitierte Lärm wird sich durch das entstehende Gebäude sicherlich reduzieren, entspricht aber nicht dem zugesagten Lärmschutzwall oder Lärmschutzwand. Die Verkehrsführung wurde im Rahmen der Möglichkeiten von der Verwaltung optimiert, ersetzt aber keinesfalls die versprochene Anbindung an die Bundesautobahn A2.

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