Zum Artikel „Das Klinikum erhält Millionen-Darlehn“ vom 23.02.2021

Zum Artikel „Das Klinikum erhält Millionen-Darlehn“ vom 23.02.2021 aus der Neuen Westfälischen: Die Fusion der beiden Krankenhäuser St. Elisabeth Hospital und Klinikum Gütersloh darf für die UWG nicht länger kartellrechtlich unmöglich werden. Eine Krankenhausfusion, die nicht Scheitern durfte und einen zweiten Versuch verdient. Die UWG bedauert es sehr, dass die Fusion Städtisches Klinikum und Sankt Elisabeth Hospital nach der informellen Voranfrage beim Bundeskartellamt, von der Verwaltung so schnell zu den Akten gelegt worden ist. Wir halten das für einen großen Fehler und nicht nachvollziehbar. Nur durch die Fusion der beiden Häuser sind der wirtschaftliche Betrieb und eine gute stationäre medizinische Versorgung unserer Bürger gewährleistet.

Finanzspritzen, wie Darlehen oder Kapitaleinlagen der Stadt als Krankenhausträger werden die strategischen und operativen Probleme  des Klinikums auf Dauer nicht lösen. Selbst wenn man bei allem Bemühen und mit gutem Willen auf den unterschiedlichen medizinischen Ebenen zwischen den beiden Krankenhäusern versucht zu kooperieren, am Ende muss jeder für sich durch das Nadelöhr Wirtschaftlichkeit, für das er verantwortlich ist, durchkommen. Es ist und bleibt ein Existenzkampf im weiter bestehenden Verdrängungswettbewerb zwischen beiden Gütersloher  Krankenhäusern. Für den Krankenhausträger, die Stadt Gütersloh, bedeutet das die Bereitstellung hoher finanzieller Mittel im städtischen Haushalt zur Finanzierung einer Alleinstrategie nach der gescheiterten Fusion.

Rückfrage zu Schulbaukosten

Zur heutigen Berichterstattung zu den Schulbaukosten bittet die UWG Herrn Morkes um Auskunft, ob dies so seine Richtigkeit hat. Sollen die Gütersloher Grundschüler nun auf Sylt unterrichtet werden? 11.000 €/m² nur als Baukosten ohne Grund und Boden. Dafür kann man auf der schönen Insel komfortable vollausgestattete Unterkünfte einschließlich Grund und Boden erwerben. Da dies ja wohl die neue Gütersloher Kalkulation (Kostenschätzung mal zwei gleich Baukosten) ist, dürfte es bei 22.0000 €/m² ja überhaupt kein Problem sein. Denn damit kann man die Gemeinde Kampen auf Sylt aufkaufen.

Ausfall des UWG Stammtisches

Der UWG Stammtisch fällt bis auf Weiteres leider aus. Für Anfragen und Anregungen ist Ratsherr Peter Kalley in der UWG Geschäftsstelle unter 05241.54482 oder per E-Mail: info@uwg-guetersloh.de zu erreichen.

Frohes neues Jahr 2021!

Die UWG wünscht den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt ein gesundes, erfolgreiches und gutes neues Jahr!

Frohe Weihnachten!

Liebe Mitglieder!

Eine besinnliche Weihnacht, ein zufriedenes Nachdenken über Vergangenes, ein wenig Glaube an das Morgen und Hoffnung für die Zukunft wünscht Ihnen und Ihren Lieben

Im Namen des Vorstandes der UWG Gütersloh
Peter Kalley

1. Sitzung des Rates mit Amtseid des neuen Bürgermeisters

Die 1. Sitzung des Rates am 20.11.2020 wurde durch den Altersvorsitzenden Peter Kalley eröffnet, der dem neuen Bürgermeister Norbert Morkes den Amtseid abnahm. Die Rede dazu finden Sie hier (PDF-Datei).

Wir sehen den Wald vor lauter (einzelnen) Bäumen nicht

Der Klimawandel ist aktuell ein zentrales Thema im politischen Diskurs und in den Medien, trotz der sehr intensiven Diskussion wurde dessen Tragweite bei weitem noch nicht von allen Gruppierungen erkannt. Wenn die junge Generation die Chance haben soll, in einem lebenswerten lebendigen Umfeld aufzuwachsen, müssen wir jetzt reagieren und dürfen nicht Illusionen pflegen und schmerzhafte Entscheidungen vor uns herschieben.

Die Bäume, die jetzt auf dem Gelände der dritten Gesamtschule gehätschelt werden sollen, sind dem Klimawandel im wahrsten Sinne des Wortes nicht gewachsen. In unserem Stadtpark, um den uns viele beneiden, wird uns vor Augen geführt, wie der aktuelle Klimawandel einigen Bäumen zu schaffen macht, die eigentlich noch unsere Urenkel erfreuen sollten.

Wir müssen endlich die Fakten akzeptieren! Wir in Gütersloh, werden den Klimawandel nicht aufhalten – zumal auch wir nicht unbeteiligt sind indem wir einerseits die Zersiedlung der Landschaft fördern (Beispiel: Siedlung Krullsbachaue mit zusätzlichem Verkehr, Straßen und Buslinien) und andererseits blockieren wir Nachverdichtungen, die wichtigste Voraussetzung für ein klimafreundliches innerstädtisches Wohnen.(Beispiel: Depenbrock-Siedlung). Auch eine klimafreundliche Energieversorgung durch Blockheizkraftwerke wird nicht gefördert. Die hiesigen Bemühungen, den Klimawandel zu begrenzen, kann man daher allenfalls als halbherzig bezeichnen. Die auf dem Gelände der dritten Gesamtschule stehenden Bäume sind nicht für das heutige und keinesfalls für das zukünftige Klima geeignet. Solche Bäume, von denen wir genau wissen, dass sie verkrüppeln oder vertrocknen werden, mit einem Aufwand von über 100 000 € erhalten zu wollen ist definitiv Augenwischerei und soll vor den eigentlichen Problemen ablenken.

Die beiden letzten Sommer, mit dem weiter sinkenden Grundwasserspiegel, sollten die Leugner der Klimakrise aufwecken.

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Die UWG sagt danke!

Danke

Danken möchten wir denen, die Ihr demokratische Recht zu wählen ausübten. Allerdings werden wir uns auch für die Gütersloher einsetzen, die uns nicht wählten. Die UWG hat nicht erst im Wahlkampf versucht durch Sachkompetenz mit guten Argumenten in den politischen Stadtthemen zu überzeugen.

Wir verzichteten bewusst auf Wahlplakate mit „Sprüche klopfen“ und „inhaltsleeren Botschaften“, wie es andere Mitbewerber bis an die Grenze der Dämlichkeit praktizierten. Den politischen Weg einer soliden, ehrlichen und kompetenten politischen Arbeit für die Gütersloher Bürgerinnen und Bürger belegt der UWG- Leitfaden über die politischen Ziele und Arbeitsschwerpunkte über 2020 hinaus.

Ortsumgehung Friedrichsdorf

Die Bürgerinnen und Bürger in Friedrichsdorf wehren sich, ihre Geduld ist zu Ende…!

UWG unterstützt Umgehung in Friedrichsdorf

Mit drei 6 m langen Bannern unterstützt die UWG Gütersloh das Engagement der Initiative für eine Ortumgehung in Friedrichsdorf, die den Bürgern dort seit Jahrzehnten versprochen wurde. Auf dem Bild zu sehen: Johann Habrecht – ein Anlieger an der Avenwedder Straße 461 der durch den massiven Verkehrslärm, die Abgase und den Verkehr – der auch nachts nicht ausbleibt – gesundheitlich beeinträchtigt wird.