Konversion „Mansergh Barracks“

Nach Ankündigung des Abzuges der britischen Streitkräfte im Oktober 2010 liegt nun endlich(!) das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept für die Mansergh Barracks vor. Die damalige Bürgermeisterin Frau Maria Unger sprach vor neun Jahren von ausreichend Zeit für die erforderlichen Weichenstellungen. Mit diesem Konzept ist kurz vor dem endgültigen Abzug der britischen Streitkräfte, der 2020 abgeschlossen sein soll, der Einstieg in die weiteren städtebaulichen Planungen geschafft. Dieses auch unter Beteiligung der Gütersloher Bürgerinnen und Bürger. Die intensive Nachnutzung des stadtnahen Standortes ist zu begrüßen. Die umfangreiche Liste der Nutzungswünsche: innovative urbane Wohnformen, kleinteilige Flächen für nicht störendes Gewerbe, ein repräsentativer Bildungscampus, eine bedarfsgerechte soziale Infrastruktur und Nahversorgung sowie vernetzte Grün- und Freiflächen überfordern vermutlich das Quartier. Weniger ist mehr.

Für die von den britischen Streitkräften genutzten Wohnquartiere zeichnet sich mittlerweile die richtige Nachnutzungsform ab: zusätzlicher Wohnraum durch intensive Nachverdichtung bei hoher Urbanität. Unbefriedigend der Status bei dem Flughafenareal. Der Abzug ist erfolgt und die zivile Nachnutzung weiterhin ungeklärt. Die bereits vor 20 Jahren von der UWG Gütersloh geforderte Entwicklung von Gewerbeflächen nördlich der Marienfelder Straße scheint aktuell auf den Weg gebracht.

Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (PDF-Datei)

25 Jahre Unabhängige Wählergemeinschaft

Vor 25 Jahren, am 17.02.1994, wurde die Unabhängige Wählergemeinschaft Gütersloh mit dem Vorsitzenden Peter Kalley gegründet. 2. Vorsitzende war Angela Erdmann, 3.Vorsitzender Konrad Bastian. Schriftführerin Marianne Kalley, Schatzmeister Johannes Exner. Beisitzer waren Rolf und Margarete Naarmann sowie Norbert Bohlmann. Ziel der politischen Gemeinschaft war und ist es, nicht dass parteipolitische Kalkül in den Mittelpunkt des kommunalpolitischen Handels zu stellen, sondern die Interessen der Stadtgemeinschaft.

Im Verein und in der UWG Ratsfraktion engagieren sich zahlreiche Einwohner der Stadt Gütersloher. Sie alle bringen ein hohes Maß an persönlichem Engagement für ihre Stadt ein. Die UWG nutzt bewusst die Fachkenntnisse dieser Personen, die aus allen Berufsschichten stammen, um eine sachbezogene, unabhängige und bürgernahe Politik für unser „Gütsel“ umzusetzen. Unbeeinflusst von den oft gegenläufigen Interessen der auf Landes- und Bundesebene agierenden etablierten Parteien. Die Unabhängigkeit und Offenheit der Wählergemeinschaft sind ein Garant dafür, dass jeder den kommunalpolitischen Alltag mit gestalten kann ohne erst ein Parteikarriere absolvieren zu müssen.

In den letzten 25 Jahren hat sich die UWG im Rat der Stadt als politische Alternative zu den Parteien etabliert. Gerade die aktuelle Entwicklung, in der viele Bürger das Gefühl haben:“ Auf mich hört ja sowieso niemand“ ist jeder in unserer Stadtgesellschaft aufgefordert, sich einmischen, Verantwortung übernehmen und Engagement für unsere Demokratie vor Ort zu zeigen. Bekanntlich ist die Kommune die Keimzelle unserer Demokratie. Dabei unterstützen die Unabhängigen die Mitglieder der Stadtgesellschaft bei der Inanspruchnahme ihrer demokratischen und politischen Rechte und Pflichten. Um allen Stadtbewohner eine politische Plattform auch außerhalb des Rathauses zu bieten, gibt es seit der Gründung des Vereins den UWG Stammtisch. Jeden zweiten Dienstag im Monat laden die Mitglieder der UWG-Ratsfraktion Interessierte ein, um mit ihnen über aktuelle kommunalpolitische Themen zu diskutieren.

„Kommunalpolitik ist keine Frage des Alters, des Geschlechts, der Herkunft, des Glaubens oder der religiösen Anschauung, sondern eine Frage von Mitsprache und Mitbestimmung“ so Peter Kalley, Vorsitzender der UWG Gütersloh.

Statt einer Feier zum 25. Jubiläum spenden die Ratsmitglieder zu diesem Anlass 1.000 € an die Bernard-Kaesler-Stiftung, der besonders die Kinder unserer Stadt am Herzen liegen.

Flugplatz Museum Gütersloh

Die Mitglieder des Kulturausschusses trafen sich zu einem Informationsaustausch im Hangar 6 mit der Initiative „Flugplatz Museum Gütersloh gem. UG“ Die derzeitige Nutzung der Halle 6 durch die Initiative bezieht sich nur auf eine zeitlich begrenzte Abstellmöglichkeit von Fluggerät zum Schutz vor Witterungseinflüssen.

Presseerklärung zur Umplanung Konrad-Adenauer-Platz

Am 28.03.2017 wurde der Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes in der vorgestellten Form, also 66 Stellplätze, mehrheitlich bei zwei Gegenstimmen zugestimmt. Warum sich nun die Anzahl der Stellplätze um ein Drittel, die genaue Anzahl ist der Verwaltung offenbar nicht bekannt, reduzieren soll, ist für die UWG Gütersloh nicht nachvollziehbar. Die Größe der zur Verfügung stehenden Fläche hat sich nicht geändert. Die aktuelle Planung und Ausführung entspricht offenbar nicht der Beschlusslage. Die weiteren Ausführungen sind zu stoppen und die Verwaltung muss einen Vorschlag erarbeiten, wie die vereinbarte Planung umzusetzen ist. Die Frage der Fördermittel ist zu klären, der Förderantrag geht von 66 Stellplätzen aus.

Aus der Entwurfserläuterung Konrad-Adenauer-Platz, vorgestellt am 24.01.2017 im Planungsausschuss: “Mit der Neuordnung des Straßenquerschnitts der Berliner Straße können drei Ziele gleichzeitig erreicht werden: Ein Ziel ist die Verbreiterung des westlichen Gehweges mit ausreichend Fläche für Auslagen und Flächen zum Flanieren sowie für außengastronomische Nutzungen. Weitere Ziele sind die Optimierung des Stellplatzangebotes entlang der Berliner Straße und der überwiegende Erhalt der straßenbegleitenden Platanen.

Auf der westlichen Seite sind 33 Stellplätze vorgesehen, auf der östlichen Seite 24 Stellplätze sowie drei Behindertengerechte Stellplätze jeweils in Senkrechtaufstellung zur Straße. Mit den sechs Stellplätzen für Taxen in Längsaufstellung können somit 66 Stellplätze erhalten werden.“

Präsentation Berliner Straße (PDF-Datei)

Bürgerinitiative Energiewende kritisiert gesperrten Übergang

Die Bürgerinitiative Energiewende Gütersloh kritisiert den gesperrten Übergang an der ehemaligen Brücke an der Bundesstraße 61 und fordert für den ebenerdigen Übergang eine Zwischenlösung an.

Forderungen zur Brücke an der B61 (PDF-Datei)

Für eine freundlichere Innenstadt?

Heute erreichte uns eine Mail von Herrn Karl-Heinz Hackert-Wilberg aus Gütersloh der ausführt, dass es seitens einiger Gütersloher Bürger den Wunsch gibt die Friedrich-Ebert-Straße in Gütersloh teilweise in eine Fußgängerzone umzuwandeln. Seine Überlegungen bzw. die Mail können Sie hier abrufen (JPEG-Datei).

Dr. Michael Zirbel – Abschied nach 19 Jahren

Dr. Michael Zirbel – Abschied nach 19Jahren als Stadtplaner in Gütersloh

1999 begann mit Herrn Dr. Michael Zirbel eine neue Ära in der Stadtplanung der Stadt Gütersloh. Nicht nur, aber auch weil im gleichen Jahr die UWG ihre Tätigkeit im Rat der Stadt Gütersloh aufnahm. Verstärkte Bürgerbeteiligung, Stadtgespräche, Workshops und Wettbewerbe tragen seine Handschrift. Experimentelle Wohnquartiere wie an der Bachstraße, hochkomplexe Einzelhandelsbebauungspläne (Porta) aufwändige Bebauungspläne für bereits bestehendes Gewerbe und große Wohnsiedlungen, zuletzt Krullsbachaue und Pavenstädt, Nachverdichtung alter Wohnstandorte, Umwidmung gewerblicher Konversionsflächen wie Bartels, Vossen und Sewerin wurden in dieser Zeit realisiert. Eine negative Entwicklung, wie das geplante Einkaufszentrum auf dem Wellerdiek Areal, erfolgreich verhindert. Bislang nur reagierende Stadtplanung wandelte sich zur Stadtgestaltung und Stadtentwicklung. Das Instrumentarium der städtebaulichen Verträge wurde eingeführt.

Drei Stadtbauräte und zwei Bürgermeister überzeugte Herr Dr. Zirbel von seinen Ideen und Konzeptionen. Nicht überzeugen konnte der engagierte Stadtplaner die CDU und SPD Fraktionen von der Entwicklung zusätzlicher Gewerbeflächen – 0,0 qm zusätzliche Gewerbefläche in 19 Jahren. Die UWG sagt danke und wird sich weiter für die Entwicklung neuer Gewerbeflächen für Gütersloh einsetzen.

Strukturbericht des Kreises Gütersloh 2017

Der 11. Strukturbericht des Kreises Gütersloh 2017, der am 21.01.2019 im Hauptausschuss vorgestellt wurde, liefert interessante Informationen. So überraschen die Anzahl der 63 verarbeitenden Betriebe und die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, die bei ca. 100.000 Einwohnern mit 57.538 für die Stadt Gütersloh ermittelt wurden.

Allerdings zeigt der Strukturbericht auch negative Tendenz auf: Die Zahl der Auszubildenden muss in einigen Kommunen des Kreises Gütersloh deutlich gesteigert werden, um den zukünftigen Bedarf an Fachkräften zu decken. Bei der Erwerbstätigkeit er Frauen im Kreis ist gleichfalls Handlungsbedarf angezeigt.

Strukturbericht des Kreises Gütersloh 2017 (PDF-Datei)

JA! zu einem zukunftsfähigen Europa!

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um die Zukunft Europas sowie um die Europawahl 2019 haben das Europe Direct Kreis Gütersloh und die pro Wirtschaft GT GmbH gemeinsam mit den lokalen gesellschaftlichen Akteuren des Kreises Gütersloh die Initiative „Europa-Erklärung Kreis Gütersloh“ ins Leben gerufen. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern verschiedener Organisationen aus Politik, Jugendorganisationen der politischen Parteien, Kommunen, Städtepartnerschaften, Bildungseinrichtungen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden hat die Europa-Erklärung in mehreren Workshops erarbeitet. Mit der Erklärung möchten wir gemeinsam ein Zeichen FÜR Europa und die EU und gegen Populismus und anti-europäische Politik setzen. Das Ziel ist es, 10.000 Unterschriften für EU-ropa zu sammeln und damit zu signalisieren, dass der Kreis Gütersloh sich für ein vereintes Europa einsetzt und sich für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der EU engagiert. Die pro-europäische Mehrheit muss eine Stimme bekommen!

Detaillierte Infos unter www.europedirect-gt.de

Begründung:
Hier finden Sie die Kurzfassung der Europa-Erklärung. Den vollständigen Text der Erklärung können Sie als PDF-Datei über diesen Link www.prowi-gt.de/fileadmin/EDI/Download/Diverses/Europa-Erklaerung-final.pdf abrufen.

Kernaussagen der Erklärung:
Frieden ist unabdingbare Voraussetzung für das persönliche Wohlergehen aller. Das gemeinsame Europa hat uns ermöglicht, in Frieden und Freiheit zu leben. Das ist für uns eine historische Errungenschaft und wir setzen uns dafür ein, dass das so bleibt.

Europäische Werte
Die EU gründet sich auf festgeschriebene, gemeinsame Werte wie die Achtung der Menschenwürde, Demokratie, individuelle Freiheit, Menschenrechte, Solidarität, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit. Alle europäischen Institutionen und nationalen Regierungen müssen diese Grundlagen der EU immer wieder erklären und verteidigen. Auch jeder Einzelne im Kreis Gütersloh ist dazu aufgerufen.

Vielfalt und Völkerverständigung: Vielfalt weitet den Blick, beflügelt die Phantasie, ist jedoch nicht immer leicht zu leben. Gleichzeitig eröffnet sie Chancen für Entwicklung. Die Kommunikation zwischen den Völkern Europas muss noch stärker gefördert und vertieft werden, z.B. durch Vereinfachung des Zugangs zu Förderprogrammen. Dafür müssen die Verantwortlichen mehr Ressourcen bereitstellen.

Globale Herausforderungen, wie der Klimawandel, die Gestaltung der Handelsbeziehungen, internationale Konflikte, der technologische Wandel und die Bekämpfung von Fluchtursachen betreffen alle, auch uns im Kreis Gütersloh. Wir rufen die Regierungen der EU-Mitgliedsländer auf, sich stärker um gemeinsame Lösungen globaler Probleme zu bemühen.

Europäischer Binnenmarkt: Die starke europäische Wirtschaft und der grenzenlose europäische Binnenhandel erhöhen den Lebensstandard aller Europäerinnen und Europäer. Gelänge eine bessere und schnellere Praxis der Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen, könnte der Kreis Gütersloh noch stärker von Europa profitieren.

Vielfalt ist ein Gewinn – gemeinschaftliches Handeln und Erleben ein Wert. Europa ist unsere gemeinsame Zukunft! Wir sagen JA! zu einem zukunftsfähigen Europa!