Postareal – es stinkt zum Himmel.

Der Ablauf über den Verhandlungs- und Entscheidungsprozess zum Erwerb des Postareals durch die Stadt interessiert und bewegt viele Gütersloher Bürgerinnen und Bürger und im speziellen auch Gütersloher Geschäftsleute. Es wird viel vermutet und spekuliert, ob der Verhandlungspartner der Stadt, die Unternehmensgruppe Hagedorn, hier im Vorfeld aus wirtschaftlichen Eigeninteressen unterstützt durch ein Partner-Netzwerk, das bis nach Luxemburg reichen soll, ein sauberes Spiel mit der Stadt gespielt hat. Das aber alles sind Vermutungen, die sich bei Recherchen, wenn auch nur sehr mühsam, mosaikförmig zusammensetzen lassen, jedoch durch harte Fakten noch zu belegen sind. Der Vorgang aber hat eine besondere Dimension bekommen, da hier das öffentliche Interesse in besonderem Maße betroffen, wenn nicht gar verletzt worden ist, moralisch, wie rechtlich.

Die Stadt hat den gesamten Vorgang bisher aus der Öffentlichkeit heraus gehalten. Man hält sozusagen den Deckel drauf. Das Verfahren um den Erwerb des Postareals lief für die Bürger intransparent und somit auch nicht verstehbar ab. Da ist die Rede von Ankaufoption oder Vorkaufsrecht. Das alles erzeugt Unmut beim Bürger. Ich habe drei mir persönlich bekannte und wohlwollend zugetane Ratsmitglieder unterschiedlicher Fraktionen nach der Ratssitzung am 17.08.2017 nach der Höhe des Kaufpreises und des Gesamtpreises für die Stadt auf der Grundlage des Kaufoption befragt und ob das Vertragswerk und die Nebenabsprachen den Mitgliedern bekannt seien. Die Antwort zusammengefasst lautete, alles sei noch im Fluss befindlich, nichts genaues weiß man, obwohl man einen Beschluss für die Kaufoption mit gefasst hat.

Zusammengefasst: es stinkt in dieser Sache m. E. zum Himmel!

vollständiger Leserbrief von Walter Otte (PDF-Datei)

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