Konversion „Mansergh Barracks“

Nach Ankündigung des Abzuges der britischen Streitkräfte im Oktober 2010 liegt nun endlich(!) das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept für die Mansergh Barracks vor. Die damalige Bürgermeisterin Frau Maria Unger sprach vor neun Jahren von ausreichend Zeit für die erforderlichen Weichenstellungen. Mit diesem Konzept ist kurz vor dem endgültigen Abzug der britischen Streitkräfte, der 2020 abgeschlossen sein soll, der Einstieg in die weiteren städtebaulichen Planungen geschafft. Dieses auch unter Beteiligung der Gütersloher Bürgerinnen und Bürger. Die intensive Nachnutzung des stadtnahen Standortes ist zu begrüßen. Die umfangreiche Liste der Nutzungswünsche: innovative urbane Wohnformen, kleinteilige Flächen für nicht störendes Gewerbe, ein repräsentativer Bildungscampus, eine bedarfsgerechte soziale Infrastruktur und Nahversorgung sowie vernetzte Grün- und Freiflächen überfordern vermutlich das Quartier. Weniger ist mehr.

Für die von den britischen Streitkräften genutzten Wohnquartiere zeichnet sich mittlerweile die richtige Nachnutzungsform ab: zusätzlicher Wohnraum durch intensive Nachverdichtung bei hoher Urbanität. Unbefriedigend der Status bei dem Flughafenareal. Der Abzug ist erfolgt und die zivile Nachnutzung weiterhin ungeklärt. Die bereits vor 20 Jahren von der UWG Gütersloh geforderte Entwicklung von Gewerbeflächen nördlich der Marienfelder Straße scheint aktuell auf den Weg gebracht.

Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (PDF-Datei)

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