Nachrichten rund um die UWG

Ortsumgehung Friedrichsdorf

Die Bürgerinnen und Bürger in Friedrichsdorf wehren sich, ihre Geduld ist zu Ende…!

UWG unterstützt Umgehung in Friedrichsdorf

Mit drei 6 m langen Bannern unterstützt die UWG Gütersloh das Engagement der Initiative für eine Ortumgehung in Friedrichsdorf, die den Bürgern dort seit Jahrzehnten versprochen wurde. Auf dem Bild zu sehen: Johann Habrecht – ein Anlieger an der Avenwedder Straße 461 der durch den massiven Verkehrslärm, die Abgase und den Verkehr – der auch nachts nicht ausbleibt – gesundheitlich beeinträchtigt wird.

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Ihre UWG-Kandidaten bei der Kommunalwahl 2020

In unserem aktuellen Flyer finden Sie neben den Kandidaten für Ihren Wahlkreis auch unsere Ziele und Grundwerte. Übersichtlich und auf einem Blick – klick (PDF-Datei).

Unser Politikverständnis – jetzt auch in Türkisch verfügbar

Die Seite über unser Politikverständnis steht jetzt auch in türkischer Sprache zur Verfügung. Zusätzlich können Sie die PDF-Datei hier herunterladen.

Gütersloh zeigt Solidarität / Koordination über VoluMap

In diesen Tagen, in denen Corona weltweit das Zusammenleben der Menschen bestimmt, zeigt auch Gütersloh Solidarität. Freiwillige, Hilfsangebote und diejenigen, die Unterstützung suchen, koordiniert ab sofort die „VoluMap”, eine App, die im Play Store (für Android) und im Apple Store (iPhone) ab sofort kostenlos zum Download bereit steht. In der Videobotschaft dankt Bürgermeister Henning Schulz für alle Hilfeinitiativen und stellt die App vor.

Als Verbindungstool zwischen „Spontanhelfern” und Vereinen, die Helfende suchen, konzipiert, erlebt die App nach einer Testphase nun unmittelbar ihre Bewährungsprobe auf eine Weise, die sich vor zwei Wochen noch niemand hätte wirklich vorstellen können. Jetzt gibt es mit der VoluMap (von „Volunteer” = Freiwelliger und „map” = Landkarte) die Möglichkeit, Hilfsangebote an einer Stelle gebündelt anzubieten und zu koordinieren. Denn mit dem, was hier aufgeführt ist, entsteht ein Netzwerk, das in der momentanen Situation auf jeden Fall von Nutzen ist. Machen Sie mit!

Medizinisches Versorgungszentrum in Blankenhagen?

Redebeitrag zum Antrag der SPD-Ratsfraktion zu prüfen, ob in Blankenhagen ein medizinisches Versorgungszentrum errichtet werden kann: In den Lokalmedien haben sich die Herren Richter und Ostermann zum Mangel der Hausärzte wahlkämpferisch in Szene gesetzt und sehr populistisch den Mangel dargestellt. Allerdings sind die erwähnten Zahlen für die Stadt Gütersloh (100,6 Hausarztstellen, davon 16 vakant) falsch. Nach unseren Prüfungen stellten wir fest:  Im Planungsbereich Gütersloh (Mittelbereich, hierzu gehören die Städte Gütersloh, Verl, Harsewinkel und Versmold) sind 89 Hausärzte niedergelassen, davon 50 in Gütersloh (Stand Nov.2017). Nach der derzeitigen neuen Bedarfs-Planungsrichtlinie vom 30.06.2019 besteht ein bedarfsplanerisches Soll für die Stadt Gütersloh von 58 Hausärzten (bei 100.000 Einwohnern und einer regionalen Verhältniszahl von 1.712). Dieser Wert entspricht für die Stadt Gütersloh derzeit einem Versorgungsgrad von rund 86%. Die in der NW von Herrn Ostermann genannten Zahlen beziehen sich nach unserer Überprüfung auf den gesamten sog.  „Mittelbereich Gütersloh“ einschließlich Verl, Harsewinkel und Versmold.

Wenn man außerdem berücksichtigt, dass in Gütersloh die allgemein fachärztliche Versorgung durch andere Fachgruppen (HNO-Ärzte, Chirurgen, Orthopäden, Internisten u.a.) bei einem Versorgungsgrad von rund 130% liegt, erscheint uns der Mangel an Hausärzten derzeit nicht so dramatisch zu sein, wie es von den Herren Ostermann und Richter medienwirksam und populistisch in der NW dargestellt wurde. Es ist natürlich richtig, dass die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe den gesamten sog. „Mittelbereich Gütersloh“ in das Förderverzeichnis der KV aufgenommen hat, um die Demographie bedingten Schwund der Hausärzte zu mindern.

Ursächlich für den Ärztemangel ist aus unserer Sicht die in den 90er Jahren nach der Wiedervereinigung deutliche Minderung der Medizin-Studienplätze durch die damaligen Gesundheitsminister der CDU und SPD. Außerdem verzweifeln viele niedergelassenen Ärzte an der Über-Bürokratisierung des Gesundheitswesens. Der kranke Patient und nicht der Kommerz muss im Mittelpunkt des ärztlichen Handelns stehen. Dann werden die niedergelassenen Ärzte auch gerne bereit sein, für ihre Patienten einige Jahre länger zuarbeiten anstatt vorzeitig in den Ruhestand zu gehen.

MS-Dritte-Gesamtschule: „Kapitän auf die Brücke!“

In der Seefahrt ist es gute und vor allem bewährte Tradition, dass bei Ausfall der Steuerfrau nicht die Zahlmeisterin die Brücke übernimmt, sondern der Kapitän. Beim Motorschiff Dritte Gesamtschule ist die ehrenamtlich tätige Besatzung irritiert. Die das Schiff mit ihren Steuergeldern finanzierenden Passagiere (Bürger) wundern sich über den Zickzackkurs. Ein Teil der hauptamtlichen Crew legt bei bereits voller Fahrt voraus den Turbo ein, die Kosten für die Verblendfassade erhöhen sich innerhalb von 14 Tagen um über 30%. Der andere Teil der hauptamtlichen Crew geht aus voller Fahrt voraus zurück auf halbe Fahrt voraus, die Kosten für die Holzfassade reduzieren sich innerhalb von 14 Tagen um über 43%. Um das schlingernde Schiff wieder in ruhiges Fahrwasser und vor allem auf den richtigen Kurs zu bringen, bedarf es der Führung durch den Kapitän. Der Teil der Crew, dem die Kostenreduktion bei der Holzfassade um über 43% gelungen ist, sollte sich dann um die Gesamtkosten kümmern – was im Kleinen möglich ist gelingt auch im Großen. Ein Aufenthalt im Hafen (Baustopp) zum Auskurieren der vielfach aufgetretenen Seekrankheit und Abstimmung über den neuen Kurs verhindert weitere Irrfahrten zu Lasten der zahlenden Passagiere.

Gefährliche Verkehrsverhältnisse

Im Bereich der Moltkestraße/Schulstraße kommt es häufig zu Verkehrssituationen, die Chaotisch und gefährlich zu bezeichnen sind. Zu den Schülerverkehren mit mehreren hundert „Elterntaxen“ mischen sich Kleintransporter und die Bewohner und Beschäftigten, die sich in oder aus der Innenstadt zu Ihren Arbeitsplätzen bewegen. Tagsüber herrscht hier reger Verkehr durch die Kunden, die die Geschäfte und Dienstleister in der Innenstadt aufsuchen. Durch diese motorisierte Verkehrsströme schlängeln sich morgens und mittags hunderte von Schülern mit Ihren Fahrrädern. Es gibt keine ausgewiesen Fahrradstreifen, Radwege o. ä. sind nur rudimentär vorhanden.

Zur Lösung dieser Problematik hat die UWG Gütersloh für die kommende Sitzung des Planungsausschuss einen Prüfantrag gestellt.

Für die Elterntaxen stehen genug Parkplätze im Bereich Feuerwache/Marktplatz zur Verfügung, die Überquerung der Bismarckstraße muss optimaler gestaltet werden. Für den motorisierten Verkehr bietet sich eine Einbahnstraßenregelung an. Die funktioniert in der Hohenzollernstraße und hat früher auch in der Münsterstraße funktioniert. Durch die einstreifige Verkehrsführung ist dann die Anlage von beidseitigen Radwegen möglich. Weiter ist eine verstärkte Überwachung, insbesondere der ruhende Verkehr, nötig um das Parken auf Geh- und Radwegen zu unterbinden.

Lebensmitteleinzelhandel in Spexard: UWG findet Alternativen

Die UWG Gütersloh hatte im September die Prüfung von alternativen Standorten für eine zusätzlichen Lebensmitteleinzelhandel in Spexard Ost nördlich der Straße Am Hüttenbrink beantragt. Der Standort „Spexarder Krug“ ist bekanntlich verkehrstechnisch nicht erschließbar. Die Verwaltung kommt zu dem Ergebnis:“… Nachgeordnet können an solitären Standorten außerhalb der räumlich abgegrenzten zentralen Versorgungsbereiche Einzelhandelsbetriebe mit nahversorgungsrelevanten Hauptsortiment zugelassen werden, wenn der Nachweis erbracht wird, dass das Vorhaben der Nahversorgung der Bevölkerung dient sowie keine schädlichen Auswirkungen auf die zentralen Versorgungsbereiche verursacht.“

Am Hüttenbrink

Die „städtebauliche Randlage“ spielte in Pavenstädt keine Rolle, auch in Avenwedde Bahnhof wird das Problem elegant gelöst, Stichwort bipolares Nahversorgungszentrum. Die Interessen der Akteure mögen in Spexard anders sein, für die UWG zählt allerdings nur gute Nahversorgung der Bürger. Warum sollen die Spexarder anders behandelt werden als die Pavenstädter oder Avenwedder? Auffallend, dass die Verwaltung nur die Fläche für die Landwirtschaft untersucht hat, nicht aber die Flächen im Allgemeinen Siedlungsbereich. Zum Bedarf ist festzustellen, dass im zentralen Bereich Spexard Ost ein weiterer Anbieter zulässig ist. Die Grundversorgung ist gesichert, aber eine quantitative Steigerung ist entsprechend dem Einzelhandelskonzept möglich.

Das Konzept der UWG ermöglicht darüber hinaus die Nutzung des Areals Spexarder Krug weiterhin als Gaststätte, die hier fehlt. Bereits zu Beginn der Diskussion über die Nachfolgenutzung der Gaststätte hatte die UWG ein Areal nördlich der Bruder-Konrad-Straße vorgeschlagen. Die Bevölkerungsdichte ist zwar im Bereich der Bruder-Konrad-Straße deutlich geringer, aber die Fläche nördlich der Bruder Konrad Straße liegt näher am Kreuzungsbereich.