Bürgerinitiative Energiewende kritisiert gesperrten Übergang

Die Bürgerinitiative Energiewende Gütersloh kritisiert den gesperrten Übergang an der ehemaligen Brücke an der Bundesstraße 61 und fordert für den ebenerdigen Übergang eine Zwischenlösung an.

Forderungen zur Brücke an der B61 (PDF-Datei)

Für eine freundlichere Innenstadt?

Heute erreichte uns eine Mail von Herrn Karl-Heinz Hackert-Wilberg aus Gütersloh der ausführt, dass es seitens einiger Gütersloher Bürger den Wunsch gibt die Friedrich-Ebert-Straße in Gütersloh teilweise in eine Fußgängerzone umzuwandeln. Seine Überlegungen bzw. die Mail können Sie hier abrufen (JPEG-Datei).

Dr. Michael Zirbel – Abschied nach 19 Jahren

Dr. Michael Zirbel – Abschied nach 19Jahren als Stadtplaner in Gütersloh

1999 begann mit Herrn Dr. Michael Zirbel eine neue Ära in der Stadtplanung der Stadt Gütersloh. Nicht nur, aber auch weil im gleichen Jahr die UWG ihre Tätigkeit im Rat der Stadt Gütersloh aufnahm. Verstärkte Bürgerbeteiligung, Stadtgespräche, Workshops und Wettbewerbe tragen seine Handschrift. Experimentelle Wohnquartiere wie an der Bachstraße, hochkomplexe Einzelhandelsbebauungspläne (Porta) aufwändige Bebauungspläne für bereits bestehendes Gewerbe und große Wohnsiedlungen, zuletzt Krullsbachaue und Pavenstädt, Nachverdichtung alter Wohnstandorte, Umwidmung gewerblicher Konversionsflächen wie Bartels, Vossen und Sewerin wurden in dieser Zeit realisiert. Eine negative Entwicklung, wie das geplante Einkaufszentrum auf dem Wellerdiek Areal, erfolgreich verhindert. Bislang nur reagierende Stadtplanung wandelte sich zur Stadtgestaltung und Stadtentwicklung. Das Instrumentarium der städtebaulichen Verträge wurde eingeführt.

Drei Stadtbauräte und zwei Bürgermeister überzeugte Herr Dr. Zirbel von seinen Ideen und Konzeptionen. Nicht überzeugen konnte der engagierte Stadtplaner die CDU und SPD Fraktionen von der Entwicklung zusätzlicher Gewerbeflächen – 0,0 qm zusätzliche Gewerbefläche in 19 Jahren. Die UWG sagt danke und wird sich weiter für die Entwicklung neuer Gewerbeflächen für Gütersloh einsetzen.

Strukturbericht des Kreises Gütersloh 2017

Der 11. Strukturbericht des Kreises Gütersloh 2017, der am 21.01.2019 im Hauptausschuss vorgestellt wurde, liefert interessante Informationen. So überraschen die Anzahl der 63 verarbeitenden Betriebe und die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, die bei ca. 100.000 Einwohnern mit 57.538 für die Stadt Gütersloh ermittelt wurden.

Allerdings zeigt der Strukturbericht auch negative Tendenz auf: Die Zahl der Auszubildenden muss in einigen Kommunen des Kreises Gütersloh deutlich gesteigert werden, um den zukünftigen Bedarf an Fachkräften zu decken. Bei der Erwerbstätigkeit er Frauen im Kreis ist gleichfalls Handlungsbedarf angezeigt.

Strukturbericht des Kreises Gütersloh 2017 (PDF-Datei)

JA! zu einem zukunftsfähigen Europa!

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um die Zukunft Europas sowie um die Europawahl 2019 haben das Europe Direct Kreis Gütersloh und die pro Wirtschaft GT GmbH gemeinsam mit den lokalen gesellschaftlichen Akteuren des Kreises Gütersloh die Initiative „Europa-Erklärung Kreis Gütersloh“ ins Leben gerufen. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern verschiedener Organisationen aus Politik, Jugendorganisationen der politischen Parteien, Kommunen, Städtepartnerschaften, Bildungseinrichtungen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden hat die Europa-Erklärung in mehreren Workshops erarbeitet. Mit der Erklärung möchten wir gemeinsam ein Zeichen FÜR Europa und die EU und gegen Populismus und anti-europäische Politik setzen. Das Ziel ist es, 10.000 Unterschriften für EU-ropa zu sammeln und damit zu signalisieren, dass der Kreis Gütersloh sich für ein vereintes Europa einsetzt und sich für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der EU engagiert. Die pro-europäische Mehrheit muss eine Stimme bekommen!

Detaillierte Infos unter www.europedirect-gt.de

Begründung:
Hier finden Sie die Kurzfassung der Europa-Erklärung. Den vollständigen Text der Erklärung können Sie als PDF-Datei über diesen Link www.prowi-gt.de/fileadmin/EDI/Download/Diverses/Europa-Erklaerung-final.pdf abrufen.

Kernaussagen der Erklärung:
Frieden ist unabdingbare Voraussetzung für das persönliche Wohlergehen aller. Das gemeinsame Europa hat uns ermöglicht, in Frieden und Freiheit zu leben. Das ist für uns eine historische Errungenschaft und wir setzen uns dafür ein, dass das so bleibt.

Europäische Werte
Die EU gründet sich auf festgeschriebene, gemeinsame Werte wie die Achtung der Menschenwürde, Demokratie, individuelle Freiheit, Menschenrechte, Solidarität, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit. Alle europäischen Institutionen und nationalen Regierungen müssen diese Grundlagen der EU immer wieder erklären und verteidigen. Auch jeder Einzelne im Kreis Gütersloh ist dazu aufgerufen.

Vielfalt und Völkerverständigung: Vielfalt weitet den Blick, beflügelt die Phantasie, ist jedoch nicht immer leicht zu leben. Gleichzeitig eröffnet sie Chancen für Entwicklung. Die Kommunikation zwischen den Völkern Europas muss noch stärker gefördert und vertieft werden, z.B. durch Vereinfachung des Zugangs zu Förderprogrammen. Dafür müssen die Verantwortlichen mehr Ressourcen bereitstellen.

Globale Herausforderungen, wie der Klimawandel, die Gestaltung der Handelsbeziehungen, internationale Konflikte, der technologische Wandel und die Bekämpfung von Fluchtursachen betreffen alle, auch uns im Kreis Gütersloh. Wir rufen die Regierungen der EU-Mitgliedsländer auf, sich stärker um gemeinsame Lösungen globaler Probleme zu bemühen.

Europäischer Binnenmarkt: Die starke europäische Wirtschaft und der grenzenlose europäische Binnenhandel erhöhen den Lebensstandard aller Europäerinnen und Europäer. Gelänge eine bessere und schnellere Praxis der Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen, könnte der Kreis Gütersloh noch stärker von Europa profitieren.

Vielfalt ist ein Gewinn – gemeinschaftliches Handeln und Erleben ein Wert. Europa ist unsere gemeinsame Zukunft! Wir sagen JA! zu einem zukunftsfähigen Europa!

Kehrtwendung der Verwaltung bei der Nutzung der Britenwohnungen

Bereits vor einem Jahr hat die UWG Gütersloh nachgewiesen, dass ein Erhalt der Britenwohnungen wirtschaftlicher Unsinn ist. Nunmehr findet offensichtlich endlich ein Umdenken statt. In Gütersloh fehlen „bezahlbare“ kleine und große Wohnungen und nicht teure Einfamilienhäuser.

Davon losgelöst ist der bauliche Zustand der Häuser so schlecht, dass nur Rückbau auf den Rohbau und dann der Wiederaufbau mit dem heutigen Standard Sinn macht. Das diese Variante teurer ist als ein Abbruch und Neubau ist bekannt. Bekannt ist auch, dass z. B. an der Thomas-Mann-Straße statt der jetzt vorhandenen 53 Häuser 150 bis 200 dringend benötigte und auch bezahlbare Wohnungen errichtet werden können. Wirtschaftliche Vernunft und die politische Verantwortung gegenüber den wohnungssuchenden Bürgern gebieten den Abbruch und den Neubau.

Es ist richtig, dass die privaten Eigentümer der vormals von den Briten bewohnten Häusern und Wohnungen bislang keinen Abbruch durchgeführt haben. Der Unterschied ist, dass die die Wohnungen nicht teuer gekauft werden müssen, sondern bereits in deren Besitz sind und einen Mietertrag erzielen. Die UWG Gütersloh wird sich dafür einsetzen, dass hier nicht Wohnraum für eine kleine privilegierte Bevölkerungsgruppe geschaffen wird, sondern die in Gütersloh fehlenden bezahlbaren Wohnungen in den geforderten Größen. Nachverdichtung geht für die UWG Gütersloh vor die Ausweisung von neuen Baugebieten im Grüngürtel der Stadt.

UWG Ratsfraktion lehnt Ausweitung des Stellenplanes ab!

Stellungnahme zum SPD Antrag weitere fünf Stellen einzurichten:

Für uns ist es nicht zu verantworten, dass ein Stellenplan, der in seiner konkreten Realisierung vor großen Umsetzungsproblemen steht, nochmals aufstockt wird. 

Als Ratsmitglieder haben wir dafür Sorge zu tragen, dass derartige personelle Erweiterungen im Vorfeld konzeptionell auf ihre Sinnfälligkeit und Notwendigkeit diskutiert werden und haushaltspolitisch von der Verwaltung mit den Fachbereichen vor Ort, da wo Mitarbeiterführung stattfindet, abgestimmt sind.

Dass Langzeitarbeitslose unsere Parks pflegen sollen, so wie die NW den SPD-Vorschlag aufgefasst hat, hört sich erst einmal für die breite Öffentlichkeit gut und damit medienwirksam an. Man kann es auch als blanken Populismus bezeichnen. So simpel dürfen Ratsmitglieder über Stellenausweitungen von  personeller und haushaltsrelevanter Tragweite nicht gerade mal im Vorbeigehen entscheiden.

Langzeitarbeitslose mal einfach so in einen „kommunalen sozialen Arbeitsmarkt“ einzubinden, ist zu kurz gedacht. Die Einbindung oder wir können es auch Integration in den sozialen Arbeitsmarkt nennen, sind nur über ein gut vorbereitetes und abgestimmtes Konzept mit der Verwaltung und der zu verantwortenden Fachbereichsleitung erfolgversprechend.  Am Ende sollte ein Langarbeitsloser eine normale Beschäftigung aufnehmen können und das heißt eben auch, in eine Arbeitsgruppe oder Team akzeptiert und führungstechnisch eingebunden werden können.

Es gibt Modellprojekte zur Integration von langzeitarbeitslosen Menschen in NRW (Duisburg, Gelsenkirchen, Recklinghausen), die zeigen, dass es Sinn macht einen „kreisweiten kommunalen sozialen Arbeitsmarkt“ als Ziel zu haben und alle Mitstreiter, wie Jobcenter oder Sozialverbände mit ins Boot zu nehmen. Sonst funktioniert es von vorherein nicht!

Frau Mittag zu Gast in der UWG Ratsfraktion

Frau Susanne Mittag, Bürgermeisterin von Langenberg und Vorsitzende der Freien und Unabhängigen Wählergemeinschaften im Kreis Gütersloh nahm am Mittwoch, 28.11.2018 an der Fraktionssitzung der UWG Gütersloh teil.

Ziel des Treffens war neben einem gegenseitigen Kennenlernen die interkommunale Zusammenarbeit zu stärken und den Bürgern die parteiunabhängige und sachorientierte Politik der UWG vor Ort noch näher zu bringen. In vielen aktuellen Themenfeldern, Glasfaserausbau, Straßenbaubeiträge, stationäre medizinische Versorgung und Digitalisierung gab es Übereinstimmungen, die eine konstruktive Zusammenarbeit mit richtungsweisenden Lösungsansätzen ermöglichen.

In ihrem Gespräch mit der Fraktion unterstrich Frau Mittag das Ziel, die Stärken und Kompetenzen der Fraktionen in den einzelnen Wählergemeinschaften zielgerichteter zu bündeln sowie den gegenseitigen Informationsaustausch zu verbessern. Hierzu regte die UWG Ratsfraktion ein regelmäßiges Treffen an, bei dem ein aktuelles politisches Thema auf die Tagesordnung gesetzt und besprochen werden sollte.